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(4) Wir brauchen neue Vertriebswege für Kleinverleger und Autoren im Selbstverlag

Die Zahl der Autoren im Selbstverlag wird immer größer. Das wundert nicht, angesichts der Politik der großen Verlage und angesichts der wirtschaftlichen Zwänge. Schließlich sind es die Bestseller, die es einem Verlag ermöglichen auch Projekte zu begleiten, die als unsicher gelten.

Viele Autoren wollen sich aber auch von den Lektoren nicht vorschreiben lassen, wie sie ihr Buch schreiben sollen. Gewiss, die Lektoren verfügen über das notwendige Wissen um die Vermarktung eines Buches (sollte man hoffen), aber sie redigieren in den Inhalt hinein. Vielfach werden unbekannte und neue Autoren regelrecht abgebügelt. Man kann sagen, das ist fast die Regel. "Wir nehmen keine Manuskripte an" ist ein gängiger Satz auf den Seiten der großen Verlage.

Wenn aber die Grossisten, der Buchhandel und Amazon den Autoren im Selbstverlag, und den Kleinverlegern nicht die adäquaten Möglichkeiten der Vermarktung bieten, wenn Buchpreisjurys möglicherweise parteiisch sind, wenn Buchbesprecheungen im Fernsehen oder im Rundfunk vom Dünkel des großen Zampanos zehren (wie das viele Autoren erleben), wenn Zeitungen unbekannte Autoren allenfalls unter "Regionalnachrichten" vorstellen, dann wird es Zeit, neue Vertriebswege zu finden. Dabei ist den Buchbesprechnungsmachern nicht einmal ein Vorwurf zu machen. Sie ersticken in Zusendungen.

Bereits jetzt schon gibt es diverse Zusammenschlüsse von Kleinverlagen, aber die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit fehlt. Es hilft auch nicht, wenn tausende von Autoren und Kleinverlegern eigene Seiten im Netz haben, die nicht, oder nur durch einen Zufall aufgefunden werden.

Bereits jetzt gibt es viele regionale Buchmessen (die für die Aussteller auch bezahlbar sind), aber die Adressen sind vielfach unbekannt.

Wie komme ich als Buchautor billig an einen Korrektor?

Fragen, die nach Lösungen schreien. Kleinverleger und Autoren brauchen eine kompetente Vertretung. Schön wäre ein bezahlbares Verzeichnis aller Bücher aus Kleinverlagen und Selbstverlagen, mit oder ohne ISBN, und hier ist eure Mithilfe gefragt. Wenn es so eine Vertretung und eine solche Liste gäbe, dann könnten wir anders an die Öffentlichkeit gehen und anders mit dem Buchhandel kooperieren als bisher. Effektiver eben. Man könnte so etwa möglicherweise aufbauen, wie ein Bonussystem. Punkte oder Gutscheine für bestimmte Dienstleistungen. So etwas gibt es ja schon längst (du tapezierst meine Wohnung, ich bügele dir dafür 6 Monate lang die Hemden). Man müsste das nur in den Bereich Buch übersetzen: Du liest mir Korrektur, ich lese dir Korrektur, ich gestalte dir den Umschlag, du hilfst mir beim besseren Finden meiner Internetseite bei Google, oder ähnlich.

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