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Ein Vorgeschmack auf das Buch
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Keltisch-Bretonische Tänze   -   Sommer 2016
Musik von der Gruppe Ork Usus, gemischt mit modernen Jazzelementen in einem Wald bei Carnac,
neben den Feldern der Menhire, Gedreht und geschnitten im Sommer 2016.    (C) vogt multimedia 2016
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Mehr zum Thema finden Sie im Bildband / Reiseführer
Alles Wichtige für Fahrrad / Wandern / Auto / Wohnmobil / Motorrad 
ín Nordfrankreich (Küste & Bretagne)   -   
ISBN   978-3-942652-39-1
    zur Buchbeschreibung
Filmbeschreibung / Erläuterung: Es gibt viele Keltengräber und Druidensteine in der Bretagne, und entlang der unteren Loire. Manche nennen sie Hinkelsteine oder Megalithen. Die größten Felder liegen im Bezirk von Carnac, im Südwesten der Bretagne.  Ich hatte das auf dem Schirm und bin gezielt dorthin gefahren. Direkt vor Carnac liegen zwei riesige Felder mit Menhiren, eines mit 1099 Steinen und eines mit 1049 Steinen (also das, was der Obelix immer durch die Luft wirft). Sie sind etwa 4000 Jahre alt. Ich wollte das nicht nur sehen, ich wollte das auch gebührend fotografieren. Meine Enttäuschung war groß. Das gesamte Gelände ist zum Schutz von Tausenden von Touristen mit Stacheldraht eingezäunt. Wenn man außergewöhnliche Fotos machen will, so muss das entweder mit einer Drohne aus der Luft, im Winter, bei Nebel, bei Vollmond, Sonnenaufgang, o.ä. machen. Es gibt andere Felder, wo das besser geht (siehe Buch). Dafür fand ich etwas anderes. Direkt neben dem kleineren Feld gibt es einen wunderbar verkrüppelten Wald, in dem an diesem Tag ein Musikevent durchgeführt wurde. Es nannte sich Menhirs Libres - also soviel, wie Freiheit für die Menhire - und das sollte man im übertragenen Sinn verstehen. Die Bretagne hat lange dafür gekämpft, selbständig sein zu können. Der französische Staat hat das verwaltungstechnisch unterbunden, aber es gibt eine wiedererstarkte bretonische Unabhängigkeitsbewegung. Es ist bereits gelungen, dass die über 1000 Jahre alte keltische Sprache der Bretonie in einigen Schulen wieder gelehrt werden darf. In einigen Bezirken sind auch die Orts- und Straßenschilder bereits zweisprachig. Man kennt das aus Wales, wohin es eine enge Verbindung gibt, nicht nur musikalisch. Es gibt viele Forschungen zur Geschichte, auch in Deutschland, z.B. an der Uni Bamberg.
Dieses Fest war für mich in vielerlei Hinsicht einmalig. Es ging nicht nur um Musik, sondern auch um Tanz und Ausdruck. Man stelle sich diese Tänze in den Kutten und Bärenfellen der Kelten vor. Von zentraler Bedeutung ist diese Kreisbildung und Kreisbewegung, die nicht nur Einigkeit symbolisiert, sondern auch von den magischen Kreisen abstammt. Es gibt mehrere Schritt-Techniken, was hier unwichtig ist. Das Rhytmische Hüpfen und Stampfen ist ein Teil des Tanzes. Es ist  fast so, als wolle man die Geister der Kelten beschwören, wieder aufzuerstehen, und so wird diese Musik und dieser Tanz wohl auch verstanden. Der kurze Zusammen-schnitt ist einerseits eine sehr subjektive und spontane Aufnahme (so wie das auch in der Streetfotografie ist), und auch der Ton ist leicht übersteuert, andererseits ist das Video ein Dokument  über diese keltische Bewegung. Man muss in die entstehende Aura hineinkriechen und sich darin versenken, um ein Teil davon zu werden. So verstehe ich das. Mir gings mit dem Video im wesentlichen um den Tanz. Die keltische  Musik dazu ist letztlich austauschbar, auch wenn die Gruppe Ork Usus das hervorragend rüberbringt. Zusammenfassungdes Autors,, Dauer knapp 4Min. Format: Flash (FLV), 14,8 MB